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Tannenbaum-Schmücken für einen guten Zweck

 

Eine Minute seiner Zeit verschenken und dabei Gutes tun - so das Ziel der solidarischen Aktion „Oh Tannenbaum“ des Jugenddienstes Bozen-Land. Nun wurde der Scheck an „Südtirol hilft“ übergeben. 

 

Am 8. Dezember fanden die Besucher auf den Weihnachtsmärkten rund um Bozen einen kleinen Tannenbaum ohne Schmuck vor. Unter dem Motto „Schenk mir eine Minute“ konnten die Besucher dann innerhalb einer Minute so viele Figuren wie möglich auf den Tannenbaum hängen. Dann wurden die Gegenstände gezählt und ihre Anzahl notiert. Am Ende des Tages wurde pro geschmückten Gegenstand ein Betrag vom Sponsor „Lobis Böden“ gespendet. Vor Kurzem wurde das Ergebnis bekannt gegeben: Insgesamt 2.933,68€ konnten auf diesem Weg an Südtirol hilft gespendet werden. Im Funkhaus von Südtirol 1 wurde der Scheck übergeben. Ziel der Aktion war es, Südtiroler*innen in Not zu helfen und so viele Menschen wie möglich dabei zu involvieren, denn manchmal kann nur gemeinsam etwas Großes entstehen.


Ein Hoch auf die Jungbürgerinnen und Jungbürger

 

Vor Kurzem haben der Jugenddienst Bozen-Land und deren Mitgliedsgemeinden zur mittlerweile traditionellen Jungbürgerfeier auf Schloss Maretsch eingeladen. Über 230 Jugendliche des Jahrganges 2001 sind der Einladung gefolgt und erlebten einen abwechslungsreichen Abend. 

 

Die Jungbürgerfeier des Jugenddienstes Bozen-Land und der Mitgliedsgemeinden 

Sarntal, Ritten, Jenesien, Mölten, Vöran, Deutschnofen, Welschnofen, Karneid, Tiers, Völs und Kastelruth gehört mittlerweile zu einem fixen Bestandteil der Tätigkeiten des Jugenddienstes. Die Feier ist ein Treffen für alle Jugendlichen, die in diesem Jahr ihre Volljährigkeit gefeiert haben. Dieser festliche Anlass soll nicht nur ein fröhliches Treffen sein, sondern die jungen Erwachsenen auch auf ihre neu erworbenen Rechte und Pflichten aufmerksam machen. 

Nachdem die Jugendlichen von den Bürgermeister*innen sowie den Jugendreferent*innen im jeweiligen Rathaus ihrer Heimatgemeinde begrüßt wurden, informierten die Mitarbeiter*innen des Jugenddienstes über die Rechte und Pflichten eines volljährigen Bürgers. Dabei kamen Themen wie die Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung, die Verantwortung im Straßenverkehr, das Wahlrecht und der gewissenhafte Umgang mit Alkohol zur Sprache. Der gesellige Teil des Abends wurde mit einem Spieleturnier eröffnet. Den Jugendlichen aus Deutschnofen gelang es, die meisten Punkte für die eigene Heimatgemeinde zu erspielen und sie konnten sich über einen Geschenkskorb freuen. Danach ging es mit organisierten Bussen ins Schloss Maretsch, wo die Jungbürger*innen auf ihre Jahrgangskollegen der gesamten Mitgliedsgemeinden trafen. Eine tolle Musikband wartete im Schloss auf die 18jährigen und für Speis und Trank war bestens gesorgt.  Ein Höhepunkt war die Verlosung eines Gutscheins für die Erfüllung eines Wunsches, den jeder teilnehmende Jugendliche zu Beginn der Veranstaltung äußern konnte. Die Rittnerin Magdalena Fink war die glückliche Gewinnerin, die sich nun über ihr Geschenk freuen darf.

„Ziel der Veranstaltung ist es, neben dem feierlichen Aspekt, auch auf die uneingeschränkte Verantwortung hinzuweisen. Die Volljährigkeit ist ein wichtiger Meilenstein für alle Jugendlichen und der offizielle Eintritt ins Erwachsenenalter.“, so die Vorsitzende des Jugenddienstes Bozen-Land, Barbara Wild.


Auf Entdeckungsreise im kontrastreichen Israel 

 

Anfang September tauschten 15 MitarbeiterInnen und Vorstandsmitglieder der Jugenddienste in Südtirol ihre Schreibtische gegen ein Flugticket nach Israel – ein Tausch, der prägt. 

 

„In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause“ – so ein Sprichwort aus Tansania. Genau diesen Gedanken hatten auch Hannes Rechenmacher  und Anna Timpfler vom Jugenddienst Bozen-Land, als sie sich auf die Pilger – und Studienreise nach Israel begaben. Mit einer großen Portion Neugierde und ein klein wenig Respekt vor dem Land, ging es in Städte wie Tel Aviv, Nazareth, Jericho, Betlehem oder Jerusalem. Der Kontrast zwischen den Menschen, den Kulturen und den Religionen war ein ständiger Begleiter auf der Reise, er prägt das Land - seine Geschichte und seine Gegenwart. Während der Reise durfte die Fahrt durch die Wüstenlandschaft von Judäa, die Besichtigung des See Genezareths oder ein Bad im Toten Meer natürlich nicht fehlen. Ein spannendes Highlight war das Austauschtreffen mit einer Schwester aus dem Salavatorianerorden. Die Schwestern kümmern sich in ihrem Kloster um jene Menschen, die in der Gesellschaft keinen Platz finden: Frauen, die alt und unverheiratet sind oder Menschen mit Behinderung. „Israel macht sehr viel mit einem, es schafft verschiedene Eindrücke, liefert aber auch Denkanstöße und wirft Fragen auf. Genau aus diesem Grund ist es wichtig zu reisen und über den Tellerrand hinaus zu blicken“, so Anna Timpfler, Jugendarbeiterin für kirchliche Kinder-und Jugendarbeit. 


Langeweile in den Sommerferien – nicht mit uns

 

89 Sommerwochen wurden in den neun Mitgliedsgemeinden rund um Bozen vom Jugenddienst Bozen-Land angeboten. Mit rund 2.100 Anmeldungen waren die Kinder- und Jugendsommerwochen, sowie die Jugend-Aktiv-Wochen auch heuer wieder sehr gut besucht. 

 

Von Seiten der Familien ist der Bedarf nach einer passenden Betreuung der Kinder in den Sommermonaten in den vergangenen Jahren verstärkt spürbar geworden. Der Jugenddienst hat deshalb die Zahl der organisierten Projektwochen nochmals erweitert. Die hohe Anmeldezahl ist für den Jugenddienst Bozen-Land mit einer erheblichen organisatorischen Herausforderung sei es bei der Vorbereitung, Planung sowie Durchführung verbunden. „Damit die Sommerprojekte zum Erfolg werden, ist eine gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden sowie eine professionelle Ausbildung der BetreuerInnen entscheidend“, so Barbara Wild, Präsidentin des Jugenddienstes Bozen-Land. „Aufgrund der bereits in den Frühlingsmonaten stattfindenden Vorbereitung im Rahmen eines Betreuerwochenendes können sich die rund 100 jungen Erwachsenen auf die Rolle als Betreuer vorbereiten und sich auf den Sommer einstellen“, sind sich die Geschäftsführer Günther Reichhalter und Patrick Ennemoser einig. Neben dem pädagogischen Lernfeld, das die BetreuerInnen erfahren können, erscheint ein weiterer positiver Nebeneffekt, denn für viele StudentInnen und OberschülerInnen ist der Jugenddienst Bozen-Land seit Jahren ein attraktiver Arbeitsgeber für Sommerjobs. Die Projektwochen des Jugenddienstes waren vielfältig und auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt. Neben Basteln, Spielen, Schwimmen, Thementagen und sportlichen Aktivitäten wurden auch Ausflüge organisiert. Besonders beliebt sind die Themenwochen wie das Space Camp in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Südtirol in Gummer, die Bauernhofwoche auf dem Stegerhof in Kampidell, die Radwoche, die Tanzwoche oder auch die Kreativwoche. Es wird versucht den Kindern mit den angebotenen Programmen eine unvergessliche Zeit mit vielen schönen Erlebnissen zu bieten. „Es ist immer wieder erstaunlich und motivierend, mit welcher Begeisterung die Kinder und Jugendlichen mitmachen“, so Wild, „und zugleich ist es für die Eltern entlastend, wenn sie ihre Kinder gut aufgehoben wissen“. Als sinnvolles Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche wurden die Projekte von den Gemeinden des Einzugsgebietes und der Familienagentur des Landes unterstützt und gefördert. Das Ziel für das nächste Jahr? Mit neuen Ideen und viel Schwung auch den nächsten Sommer für alle Beteiligten interessant und erlebnisreich gestalten. 


Jugenddienst Bozen-Land – Fußball kennt keine Grenzen 

 

Vor Kurzem hat in Südtirol ein Integrationsprojekt der besonderen Art stattgefunden: in Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Bozen-Land veranstaltete die Münchner Organisation „buntkicktgut“ ihr alljährliches Fußballcamp in Kaltern und Tramin. 

 

„Buntkicktgut“ ist eine mehrfach ausgezeichnete Organisation aus München, die Jugendliche, vor allem mit Migrationshintergrund, mit Hilfe von Fußball in die Gesellschaft integriert. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen verschiedener kultureller und nationaler Herkunft eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben und Möglichkeiten von sozialem und kulturellem Lernen zu eröffnen. Neben einem ganzjährigen Fußballprogramm, organisiert „buntkicktgut“ jeden Sommer ein 10-tägiges Fußballcamp in Europa. Dieses Jahr fand es zum ersten Mal in Südtirol statt. 

Für das tägliche Training hat der Sportverein Kaltern seine Sportplätze zur Verfügung gestellt. Am Nachmittag waren Ausflüge in ganz Südtirol geplant, bei denen die rund 60-köpfige Mannschaft zu Besuch in Bozen, im Wandergebiet Meran 2000 oder am Montiggler See war. Das Ziel dahinter? Den Jugendlichen auf eine spielerische Art und Weise eine neue Kultur, neue Orte und spannende Geschichten dahinter vermitteln. „Wir wurden überall sehr herzlich empfangen und man hat gespürt, dass die Leute das Projekt mit einer positiven Neugierde betrachtet haben“, so freut sich Rüdiger Heid, Leiter der Organisation, über die Gastfreundschaft der Südtiroler und Südtirolerinnen. Ein Highlight war sicherlich das große Abschlussturnier, bei dem nicht nur Jugendliche von „buntkicktgut“, sondern auch Jugendliche aus dem Einzugsgebiet des Jugenddienstes Bozen-Land und eine Fußballmannschaft aus Tramin mit dabei waren. „Wir sind vom Integrationsprojekt überzeugt, weil wir damit nicht nur über das Thema Integration reden, sondern handeln.“, so die Vorsitzende des Jugenddienstes Bozen-Land Barbara Wild. „Wir sensibilisieren unsere Kinder und Jugendlichen und nehmen ihnen die Angst vor dem Fremden,“ ist sich das Organisationsteam des Jugenddienstes Bozen-Land einig. An dem Abend waren auch der Bürgermeisterstellvertreter Werner Atz aus Kaltern und Bürgermeister Wolfgang Oberhofer aus Tramin mit dabei. 


Sommerprogramme 2019 

 

Mit den Sommerprogrammen will der Jugenddienst Bozen-Land allen Kindern und Jugendlichen aus dem Einzugsgebiet einen schönen, aktiven und erlebnisreichen Sommer bieten. Egal ob Märchentag, Ausflüge, Schuechplatteln oder ein Lagerfeuer - Spiel, Spaß und Action dürfen natürlich nicht fehlen. Hört euch das Interview an und ihr werdet erfahren, welch coole Programme diesen Sommer anstehen. 

 

 



Umweltprojekt „Klaub Au“ - Jugendliche gehen mit gutem Beispiel voran 

 

„Klaub Au“ – so hieß das besondere Umweltprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Bozen-Land, den Bergbahnen Meran 2000 und dem Tourismusverein Hafling-Vöran-Meran 2000 stattgefunden hat. 

 

Jedes Jahr sind die Wandergebiete bemüht, vor allem nach der Schneeschmelze, Berge und Wanderwege sauber zu halten. Das Ausmaß ist allerdings ziemlich groß, dass zusätzliche Hilfe nötig ist. So entstand das neue Projekt „Klaub Au“, das eine Aufforderung zur Müllsammlung ist. Das Projekt wurde von den Bergbahnen Meran 2000 und vom Tourismusverein Hafling-Vöran-Meran 2000 initiiert und der Jugenddienst Bozen Land hat es im Rahmen des Sommerprojektes „Jugend Aktiv“ umgesetzt. Von Montag, 8. Juli bis Freitag, 12. Juli waren täglich an die 10 Jugendliche in Meran 2000 unterwegs, um auf allen Wegen den liegengelassenen Müll einzusammeln. „Während unserer Begehung sind wir auf verschiedenste Arten von Müll gestoßen. Dabei waren hauptsächlich Abfälle wie Plastik, Taschentücher, Flaschendeckel, Bananenschalen, Zigarettenfilter und sehr viele Hundekotsäckchen“, so Patrick Ennemoser, Geschäftsführer des Jugenddienstes Bozen Land. Die Zahlen zeigen die Größe der Problematik auf: 50 volle Müllsäcke und an die 200 Kg Müll mit über 80 Hundekotsäckchen wurden gefunden. „Wir sind sehr froh, zusammen mit den fleißigen Jugendlichen des Jugenddienstes Bozen Land dieses Projekt realisiert zu haben. Wir wollen gemeinsam mit einem guten Beispiel voran gehen und deshalb lautet unser Aufruf an alle, bitte… Klaub Au den Müll und hilf uns den Berg sauber zu halten!“, so Agreiter, Marketingleiterin bei den Bergbahnen Meran 2000. 


Kontakt - Allgemein

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St.Nr.: 94072680211

 

Kontakt - Sommerprogramm

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Andreas Hofer Straße 36, 39100 Bozen

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Tel.: 347 3340181

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